Ortsfeste Anlagen und Maschinen2019-01-24T16:49:02+00:00

Ortsfeste Anlagen, Elektroinstallationen und Maschinen

Prüfung nach DIN VDE 0100-600 bzw. DIN VDE 0113-1

Die regelmäßige Prüfung ortsfester elektrischer Betriebsmittel (Anlagen, Elektroinstallationen und Maschinen) ist gesetzlich festgeschrieben und gehört zu den Pflichten jedes Unternehmens. Die Rechtsgrundlage bilden das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie die Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), der Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) und die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 3. Das Unterlassen der Prüfungen zur Unfallverhütung ist seit dem 1. Juni 2015 eine Straftat (§ 26 BetrSichV). Während einer Prüfung werden gegebenenfalls auftretende Mängel und Störungen aufgedeckt und dem Auftraggeber angezeigt. Durch Reparatur oder vorbeugende Instandhaltung können Verletzungen und Unfälle mit beteiligten Personen vermieden werden. Ebenso lässt sich das Risiko von Bränden verringern, denn laut Statistik sind bei einem Drittel aller registrierten Brände Mängel an Maschinenanlagen oder Elektroinstallationen die Ursache dafür. Ganz zu schweigen davon, dass Maschinen- oder Anlagenausfälle i. d. R. von nicht unerheblichen Umsatzeinbußen begleitet werden. Nicht zuletzt erfüllt ein Unternehmen durch den Nachweis der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen die Anforderungen und Auflagen durch den Sachversicherer.

Bei der Errichtung bzw. Fertigstellung von elektrischen Anlagen muss eine Erstprüfung gemäß DIN VDE 0100-600, bei Maschinen gemäß DIN VDE 0113-1 (DIN EN 60204-1) durchgeführt werden. Dies gilt auch bei vorgenommenen Änderungen an diesen Anlagenteilen. Die wiederkehrende Prüfung erfolgt nach der Norm DIN VDE 0105-100.

Was sind ortsfeste elektrische Betriebsmittel?

Stationäre Anlagen

Zu Anlagen, die mit ihrer Umgebung fest verbunden – also stationär – sind, zählen unter anderem Installationen in Gebäuden, Hauptverteiler, Unterverteiler, Be- und Verarbeitungsmaschinen, Produktionsanlagen, Fertigungszentren, Verfahrenstechnische Anlagen, Förderanlagen, Transformatoren, Schaltgeräte und Beleuchtungseinrichtungen. Hierbei handelt es sich um elektrische Anlagen aller Spannungsebenen.

Nicht stationäre Anlagen

Können Anlagen entsprechend ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch nach dem Einsatz wieder abgebaut bzw. zerlegt werden, sind es sogenannte nicht stationäre Anlagen. Das sind zum Beispiel Anlagen auf Bau-und Montagestellen oder Fliegende Bauten. Auch hier handelt es sich um elektrische Anlagen aller Spannungsebenen, von Klein- bis Hochspannung.

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  • beraten Sie individuell – telefonisch und vor Ort.
  • führen die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen durch befähigte Personen gemäß TRBS 1203 durch.
  • inventarisieren die Betriebsmittel mittels DIN-Barcode.
  • bringen die aktuellen Prüfplaketten auf.
  • erstellen eine Gefährdungsbeurteilung nach TRBS 1111 und ermitteln die Prüffristen gemäß § 3 BetrSichV.
  • fertigen Mängelberichte an und geben Hinweise zur Instandhaltung.
  • stellen eine gerichtsfeste Dokumentation inklusive der Befähigungsnachweise der eingesetzten Prüfer, Kalibrierbescheinigungen der Messgeräte etc. zur Verfügung.
  • entwerfen auf Wunsch ein auf Ihre Gegebenheiten abgestimmtes Prüfkonzept.