Ortsveränderliche Betriebsmittel2019-01-24T16:50:11+00:00

Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel

Prüfung nach DIN VDE 0701-0702

Infolge falscher Handhabung oder Lagerung und durch Verschleiß können ortsveränderliche elektrische Geräte im Laufe Ihrer Nutzungsdauer ein Sicherheitsrisiko darstellen. Dies ist dann der Fall, wenn mit ihrer Nutzung Personen verletzt werden oder Sachschaden entsteht. Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 3 und 4 (ehem. BGV A3) verpflichten Unternehmen, Behörden und Arbeitgeber, elektrische Betriebsmittel regelmäßig zu prüfen. Dies gewährleistet deren Betriebssicherheit und dient dazu, Gefahren von Personen fernzuhalten und Sachschäden vorzubeugen. Geprüft wird gemäß der Norm DIN VDE 0701-0702 (DIN EN 62638). Anhand einer Gefährdungsbeurteilung nach den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) 1111 wird die Frist für eine Wiederholungsprüfung festgelegt.

Was sind ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel?

Als ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel bezeichnet man alle elektrischen Geräte, die mit einem Netzstecker angeschlossen sind und leicht abgebaut werden können. Sie lassen sich, während sie an den Versorgungsstromkreis angeschlossen sind, bewegen bzw. leicht von einem Ort zu einem anderen bringen.

  • Handbohrmaschinen, Handsägen, Laborgeräte, Lötkolben sowie Ladegeräte für akkubetriebene Handgeräte

  • Aktenvernichter, Computer, Drucker- und Faxgeräte, Monitore, Scanner

  • Kaffeemaschinen, Kühlschränke, Mikrowellen, Staubsauger, Tisch- und Stehleuchten

  • Kabeltrommeln, Mehrfachsteckdosen, Steckdosenleisten, Verlängerungsleitungen

  • Ausstattung für Veranstaltungen (Eventequipment)

  • Personenschutzschalter PRCD-S/ PRCD-K (DIN VDE 0100-600 / IEC 60364.6 bzw. DIN VDE 0105-100)

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  • führen die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen durch befähigte Personen gemäß TRBS 1203 durch.
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  • bringen die aktuellen Prüfplaketten auf.
  • erstellen eine Gefährdungsbeurteilung nach TRBS 1111 und ermitteln die Prüffristen gemäß § 3 BetrSichV.
  • stellen eine gerichtsfeste Dokumentation inklusive der Befähigungsnachweise der eingesetzten Prüfer, Kalibrierbescheinigungen der Messgeräte etc. zur Verfügung.
  • nehmen auf Wunsch Kleinstreparaturen vor und tauschen defekte Betriebsmittel sofort aus.
  • entwerfen auf Wunsch ein auf Ihre Gegebenheiten abgestimmtes Prüfkonzept.